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Syn/ Nachhall
„Nachgeschmack, den ein Wein nach dem Hinunterschlucken hinterläßt; für die
Wertung eines Weines von Bedeutung. Gehaltvolle, an.Säure, Tannin und anderen
Geschmacksstoffen reiche Weine sind nachhaltiger; kleine, arme Weine kürzer,
das heißt, der auf dem Zungengrund zurückbleibende Geschmackseindruck
verschwindet sehr schnell.“
(Ambrosi 1991: 8 )

Syn/ abgelebt
„Kennzeichnung für den Entwicklungszustand eines Weines, der seinen
Höhepunkt überschritten und seine Frische verloren hat: Die negativen
Veränderungen machen sich deutlich bemerkbar. Abgebaute Weißweine sind
nachgedunkelt, sattgelb, Rotweine bräunlich. Durch Farb- und
Gerbstoffausscheidungen hat der Wein seinen Glanz eingebüßt, er ist stumpf oder
gar trüb. Geruch und Geschmack werden holzig, matt, ausgezehrt, oft bitter.“
(Ambrosi, 1991: 8 )

„zusammenziehend (von lat. adstringere, in der Apothekensprache Adsringens
>zusammenziehendes Arzneimittel<); Geschmacksempfindung aufgrund hohen
Gerbstoffgehalts. Kann bei jungen Rotweinen Qualitätsmerkmall sein; Fehler bei
Weinen mit Rappen oder Trestergeschmack.“
(Althaus 2008: 62)

„Wein mit übermäßig viel schneidender Säure oder bitterem Tannin.“
(Clarke 2005: 56)

„In der Weinsprache Sammelbegriff für die verschiedenen im Wein enthaltenen Alkohole. In erster Linie sind das: Äthylalkohol aber auch Glyzerin, das dem Extrakt die Rundung gibt.“

(Bruckner 2001: 21)

 

„Alkoholisch ist die Beschreibung für Weine, die über zuviel Alkohol verfügen
und die deswegen untypisch „schwer“ schmecken.“
(Schuster 1997: 173)

„Grundsätzlich wird jeder Wein bei guter Lagerung mit zunehmender Reifung im
Fass oder in der Flasche besser. Allerdings erreichen leichte Weißweine ihren
Höhepunkt bereits im erstem Jahr und verlieren danach zusehends ihre Frische
und Fruchtigkeit. Solche Weine sollten spätestens im zweiten Jahr getrunken
sein. Von Ausnahmen abgesehen, bereiten sie später keinen wirklichen Genuss
mehr. Weißweine mit höheren Extrakt- und Alkoholgehalten aus den Klassischen
Rebsorten (etwa im Kabinettbereich) sind in ihrer Qualitätsentwicklung
langsamer, halten die Spitze dann aber auch wesentlich länger. Bei
Prädikatsweinen kann sich diese Phase auf Jahrzehnte ausdehnen.
Die Reifespanne der einfacheren österreichischen Rotweine liegt bei etwa drei bis
sechs Jahren. Bei Spitzenprodukten beträgt sie ein Vielfaches davon.
Verantwortlich dafür sind vor allem die durch die Maischegärung erhöhten
Gerbstoff- (Tannine) und Farbstoffgehalte.“
(Steurer 2003: 311)

„Neben der Weinsäure wichtigste Säure des Traubenmostes. Der Gehalt nimmt beim Reifen der Trauben stark ab, in Mosten aus unreifen Trauben überwiegt sie.“

(Ruckenbauer/ Traxler 2006: 19)

 

„Gesamtheit der im Wein gelösten Aromastoffe (gemeinsprachl. »Duft,
Würzduft, Wohlgeruch aufgrund ätherische Öle, Gewürzstoff der Pflanzen« von
griech. ároma »Würze«) wird im Gegensatz zum Duft vorwiegend über die
Zunge wahrgenommen; im engeren Sinne bes. zur Bezeichnung des Buketts bei
Beerenauslesen. Sorgt zusammen mit dem Geschmack für den Charakter.“
(Althaus 2008: 64)

„Wein mit besonders ausgeprägtem, angenehmen Geruch und Geschmack.
Aromatische Rebsorten sind solche mit besonders üppigen, blumigen Aromen
wie Gewürztraminer, Merlot oder Zinfandel.“
(Clarke2005: 56)

„Weine, die mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen versetzt worden sind (Wermut).“
(Steurer 2006: 311)

 

„Weine, die mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen versetzt worden sind
(Wermut).“
(Steurer 2006: 311)

„Speziell in Österreich verwendete Bezeichnung (auch Ausbruchwein) für einen
Weintyp innerhalb der Qualitätswein-Kategorie Prädikatsweine. Er stammt aus
edelfaulen oder zumindest überreifen, auf natürliche Weise eingetrockneten
Beeren. Zur besseren Mostauslaugung des natürlichen Zuckergehaltes kann
(muss aber nicht) frisch gekelterter Traubenmost oder Wein, der Spätlese,
Auslese oder Beerenauslese entspricht und derselben Lage entstammt, dem
Lesegut zugesetzt werden. Daher leitet sich auch der Name ab, denn dadurch
erfolgt das „ausbrechen des Zuckers”. Der daraus gewonnene Saft muss ein
Mostgewicht von zumindest 27 °KMW (138 °Oechsle) aufweisen.“
http://www.wein-plus.de/glossar/index.html?Suchwort=ausbruch (17.3.2009)

„Kleiner, geschmacksarmer, ausdrucksloser, dünner Wein.“
(Ruckenbauer/ Traxler 2006: 23)

„Ein wichtiges relatives Maß für die verschiedenen Bestandteile eines Weins,
besonders Süße, Säure, Frucht, Tannin und Alkohol. Jeder gute, reife Wein sollte
ausgewogen sein. Ein junger Wein darf hingegen unausgewogen sein, vor allem
wenn es sich um zu viel Tannin (in Rotwein) und zu viel Säure (in Weißwein)
handelt.“
(Robinson 2003: 198)

„Bezeichnung für einen Prädikatswein, der ausschließlich aus sorgfältig
ausgelesenen Trauben gewonnen wurde. Alle nicht vollreifen, fehlerhaften und
kranken Traubenteile müssen ausgesondert worden sein. Das
Mindestmostgewicht muss 21 °KMW (105 °C) betragen.“
(Ruckenbauer/ Traxler 2006: 23)

„Ausspülen eines Weingefäßes (Trinkglas, Karaffe, Dekantier-Gefäß etc.) vor der
Verwendung mit etwas Wein (Spülwein). Bestenfalls ist der dafür verwendete
Wein derselbe, den man nachher einschenkt. Dadurch werden etwaige
Nebengerüche eliminiert. Diese können vom Spülmittel, vom Schrank in dem das
Glas aufbewahrt wurde, einem Untergrund auf dem das Glas kopfüber stand oder
von anderen Quellen der Umgebung stammen.“
http://www.wein-plus.de/glossar/Avinieren.htm (23.3.2009)

Gezwitscher
  • 1. Welcher ist Ihr Lieblingswein? (Name des Weines)

    2. Wie würden Sie Ihren Lieblingswein beschreiben?


    Robert schrieb: Bourgogne blanc 2009 von Lucien le Moine Ein [...]"

Lesetipp
Horst Dippel
Winzer-Porträts
Glossar