Roland Großinger schrieb: Im Ländermatch Deutschland:Österreich der entscheidende Treffer in letzter Minute, das Blatt zu wenden, nachdem der Smaragd Achleiten 2002 der Domäne Wachau versagt hat.
Entscheidend ist wohl Hirtzbergers Geduld, mit der Lese bis zum letzten Reifetag zuwarten zu können. Das Rundumterroir spielt natürlich auch entscheidend mit. Im Prinzip macht Hirtzberger den wohl westlichsten “Tokayer” Europas. Seine Mengenausbeute wage ich mir gar nicht vorzustellen. Daher ist auch sein Preis erklärbar! Bestes im Glas-Ahoi!
Dipl. Som. Steinwender Horst schrieb: Mein aktueller Lieblingswein ist der Jahreszeit entsprechend natürlich ein Roter!
Er zeichnet sich durch eine Fülle von Aromen und Geschmacksnuoncen aus.
Augen zu und riechen: Herbstlaub – Vollreife, dunkle Früchte wie Zwetschken und Kastanien. Am Gaumen sehr würzig. Blitzsauber und saftig.
Ein Genussvoller und langer Abgang zeichnet diesen St. Laurent vom Burgunder-Spezialisten aus Tattendorf aus.
Tipp: Burgunderglas und lüften (1/2 Stunde)
Egon schrieb: Erstens möchte ich erwähnen, dass sich für mich die Weine der Sorte ROTER VELTLINER in den letzten Jahren zu einem der interessantesten Weißweine Österreichs entwickelt haben. Ganz besonders denke ich dabei an einen Wein vomWeingut Mehofer/ Neudeggerhof am Wagram, einem Bio-Weingut mit nur 11,5 Vol.-% Alkohol, der trotzdem viel Geschmack bietet und und Genuss-Erlebnis darstellt.
Ich habe den Wein zwar nicht vor mir in einem Glas, aber die positiven Eindrücke sind noch in guter Erinnerung:
Helles Strogelb mit noch jugendlichen grünlichen Reflexen. Der Duft ist ausgeprägt süßlich-fruchtig mit leicht blumigen Noten. Im Mund trocken und mit frischer Säure. Trotz geringem Alkohol viel fruchtdominierter Geschmack und dezenter Fruchtsüße. Duft und Geschmack animieren zu einem zweiten Schluck (oder Glas). Wenn er auch jetzt nicht mehr als Sommer- oder Terassenwein angeboten werden kann, ein moderner Aperitif bleibt er auch im Winter.
Egon Mark
Toni Hirschmugl schrieb: Kräftiges Gelb; intensiv im Duft nach Blütenaromen und Muskatnoten, Nase geht mit der Zeit in einen Korb voller exotischer Früchte über (Mango, Kiwi, Maracuja), angenehmes Parfüm; am Gaumen trocken, saftig, engmaschig, lebendige Textur, exotische Früchte, viel Extrakt, fulminanter Verlauf bis zum langen Nachhall, ein Wein mit Tiefgang und starkem Charakter.
DMS schrieb: Geschmacklich ist der Muscat de Frontignan sicher nicht jedermanns Sache, denn er schmeckt recht klebsüß (die Vorschrift verlangt, dass der Most mindestens 252 g Zucker pro Liter enthält – und im Wein müssen mindestens 125 g unvergorener Zucker/Liter verbleiben) – darum auch Aperitif-, Süß- oder Dessertwein. Wer etwas Herbes sucht, wird mit Muscat sicher nicht glücklich.
Bei aller Süße finde ich ihn dennoch sehr fruchtig und leicht vom Geschmack her (mit etwa 15% Alkoholgehalt ist er dennoch kein alkoholisches Leichtgewicht).
Dieser Geschmack geht durchaus in die Richtung manches Eisweines und durch seine eine intensiv goldene Farbe wirkt er edel.
Schon Voltaire und der US-Präsident Thomas Jefferson wussten den Muscat de Frontignan zu schätzen.

















